Date published: 2026-8-27

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ARID3B Lentiviral Activation Particles (h): sc-411492-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • ARID3B Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • ARID3B Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von ARID3B Lentiviral Activation Plasmid (h) und ARID3B Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des ARID3B-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz der Genaktivierung per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ARID3B Antibody (C-6): sc-514741
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    ARID3B Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-411492-LAC
    200 µl
    $455.00

    ARID3B kodiert ein AT-reiches, interaktives Domänenprotein (ARID) mit DNA-Bindungsfähigkeit, das als Transkriptionsregulator wirkt und Zellschicksalsentscheidungen, Linienfestlegung sowie chromatinabhängige Genexpressionsprogramme beeinflusst. Als Teil übergeordneter transkriptioneller und epigenetischer Kontrollnetzwerke kann ARID3B die Aktivität von Promotoren und Enhancern modulieren und so Proliferations-, Differenzierungs- und Überlebenswege mitgestalten. Eine dysregulierte ARID3B-Expression wurde in mehreren Krebszusammenhängen beschrieben und wird hinsichtlich ihres Einflusses auf onkogene transkriptionelle Zustände, invasive Phänotypen und die Plastizität von Tumorzellen untersucht. Darüber hinaus dient ARID3B als molekularer Ansatzpunkt, um Transkriptionsfaktor-Schaltkreise und die Dynamik des Chromatin-Remodelings in menschlichen Zellen zu untersuchen.

    ARID3B Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente ARID3B-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    ARID3B Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der ARID3B-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen ARID3B-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen ARID3B-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.