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TRPV4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401432-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRPV4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401432-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRPV4 kodiert einen Ca2+-permeablen, nichtselektiven Kationenkanal aus der Familie der Transient-Receptor-Potential-Vanilloid-Kanäle, der als polymodaler Sensor für mechanische Kräfte, osmotischen Stress und Temperatur dient. Die Kanalaktivierung löst calciumabhängige Signalwege aus, die das Zytoskelett-Remodeling, die Regulation des Zellvolumens und Transkriptionsprogramme beeinflussen und dabei mit Signalwegen wie MAPK/ERK, NFAT sowie der Freisetzung inflammatorischer Mediatoren verknüpft sind. Die TRPV4-Aktivität trägt zu Epithel- und Endothelbarriereantworten, zur Biologie von Chondrozyten und Osteoklasten sowie zur Mechanotransduktion in sensorischen und vaskulären Geweben bei. Eine veränderte TRPV4-Funktion wurde mit erblichen Neuropathien und Skelettdysplasien in Verbindung gebracht und wird häufig im Zusammenhang mit Ödemen, Schmerzsignalgebung und inflammatorischem Gewebeumbau untersucht.
TRPV4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRPV4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRPV4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRPV4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRPV4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.