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PLAA CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-422286 | 20 µg | $397.00 |
Plaa kodiert das phospholipase-A2-aktivierende Protein (PLAA), einen konservierten zytosolischen Faktor, der über die Regulation der Phospholipase-A2-Aktivität und der Produktion von aus Arachidonsäure abgeleiteten Lipidmediatoren an der Phospholipid-Signalübertragung und der Membrandynamik beteiligt ist. PLAA enthält Ubiquitin-bindende Domänen und wurde mit Prozessen der Proteinqualitätskontrolle in Verbindung gebracht, darunter Ubiquitin-abhängiger Transport (Trafficking) und der Abbau membranassoziierter Proteine. Über diese Funktionen kann PLAA inflammatorische Signalkaskaden, die endolysosomale Organisation sowie stressresponsive Signalwege beeinflussen, die sich mit angeborener Immunität und zellulärer Homöostase überschneiden. Eine Fehlregulation der Lipidsignalgebung und der Ubiquitin-vermittelten Proteostase ist allgemein relevant für Neuroinflammation, metabolische Phänotypen und degenerative Prozesse, wodurch Plaa einen geeigneten Ansatzpunkt für mechanistische Studien in Mausmodellen darstellt.
Das PLAA CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Plaa-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Plaa-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Plaa nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die PLAA-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Plaa-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der PLAA-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.