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MIF Double Nickase Plasmid (m) | sc-421649-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MIF Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421649-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Makrophagen-Migrationshemmfaktor (MIF) ist ein pleiotropes Zytokin, das vom murinen Mif-Gen kodiert wird und angeborene und adaptive Immunantworten, die Leukozytenmigration sowie Stress-Signalwege reguliert. MIF bindet an CD74/CD44 und an Chemokinrezeptoren wie CXCR2/CXCR4, um die Aktivität der MAPK- und NF-κB-Signalwege zu koordinieren und dadurch die Zytokinproduktion sowie Programme zum Zellüberleben zu steuern. Zudem ist MIF an der Gegenregulation von Glukokortikoiden und der Kontrolle des Redoxhaushalts beteiligt und verknüpft so entzündliche Signale mit metabolischen und proliferativen Effekten. Eine fehlregulierte MIF-Signalgebung wird mit chronischen Entzündungen, Autoimmunität und tumorassoziiertem Immun-Remodeling in Verbindung gebracht, weshalb Mif ein häufiges Ziel mechanistischer Studien in der Immunologie und Krebsbiologie ist.
MIF Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mif-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mif abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mif-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mif-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.