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LIFR Double Nickase Plasmid (h) | sc-400861-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LIFR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400861-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Leukemia inhibitory factor receptor (LIFR) ist ein Typ‑I‑Zytokinrezeptor, der mit gp130 zusammenwirkt, um die Signalübertragung durch LIF und verwandte Zytokine der IL‑6‑Familie zu vermitteln. Die Ligandenbindung fördert die Aktivierung der JAK/STAT‑, MAPK/ERK‑ und PI3K/AKT‑Signalwege und koordiniert dadurch transkriptionelle Programme, die Zellschicksalsentscheidungen steuern, darunter Differenzierung, Überleben und Gewebehomöostase. Die LIFR‑abhängige Signalgebung wird in der Entwicklungsbiologie sowie im Kontext von Stammzellen untersucht, und eine veränderte Rezeptorfunktion oder -expression wurde in mehreren Krankheitsbildern mit einer gestörten Wachstumskontrolle und entzündlicher Signalübertragung in Verbindung gebracht. Als Zelloberflächenrezeptor bietet LIFR zudem einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um das Zusammenspiel zwischen Zytokinen und Rezeptoren sowie die Verschaltung nachgeschalteter Signalwege zu analysieren.
LIFR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LIFR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LIFR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LIFR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LIFR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.