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LIFR CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421433-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LIFR CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421433-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Lifr kodiert den Leukämie-inhibitorischen Faktor-Rezeptor (LIFR), einen Zytokinrezeptor, der zusammen mit gp130 einen Signalkomplex bildet, um Liganden der LIF-Familie zu übertragen. Die Ligandenbindung aktiviert die Signalwege JAK/STAT, MAPK/ERK und PI3K/AKT und koordiniert Transkriptionsprogramme, die Zellschicksalsentscheidungen, Überleben und Differenzierung in zahlreichen Geweben regulieren. In Mausmodellen wird die LIFR-Signalgebung häufig zur Untersuchung der Biologie von Stamm- und Vorläuferzellen, neuroentwicklungsbezogener Prozesse und der Gewebehomöostase eingesetzt. Eine dysregulierte Aktivität des LIFR-Signalwegs wurde mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die für Entwicklungsstörungen, inflammatorische Signalgebung und onkogene Programme relevant sind, was seine Eignung als mechanistischer Knotenpunkt in krankheitsrelevanten Signalnetzwerken unterstreicht.
LIFR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lifr-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LIFR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lifr-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lifr-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LIFR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lifr-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LIFR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LIFR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lifr-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.