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IL-13Rα1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405042-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-13Rα1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405042-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IL13RA1 kodiert den humanen Interleukin-13-Rezeptor alpha 1 (IL-13Rα1), eine Untereinheit eines Typ-I-Zytokinrezeptors, die mit IL4RA einen funktionellen Rezeptor für IL-13 bildet und zur IL-4-Signalübertragung beiträgt. Die Ligandenbindung aktiviert JAK/STAT-Signalwege, insbesondere STAT6, und steuert dadurch Transkriptionsprogramme, die an der Regulation der epithelialen Barriere, der Schleimproduktion, der Polarisation von Makrophagen und dem Klassenwechsel von B-Zellen beteiligt sind. Die IL-13Rα1-abhängige Signalgebung ist zentral für Typ-2-Entzündungen und wird häufig in der Atemwegs- und Hautbiologie untersucht, darunter Modelle für Asthma, allergische Entzündung und atopische Dermatitis. Veränderte IL13RA1-Expression oder veränderte Signaldynamiken werden zudem im Kontext von Immun–Tumor-Interaktionen und fibrotischem Remodeling untersucht, wo IL-13–STAT6-Programme stromale und myeloide Phänotypen prägen können.
IL-13Rα1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL13RA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL13RA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL13RA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL13RA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.