Date published: 2026-8-14

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HDGFRP3 CRISPR Activation Plasmid (h2): sc-416344-ACT-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HDGFRP3 CRISPR Activation Plasmid (h2) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HDGFRP3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h2) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HDGFRP3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) und vom HDGFRP3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h22) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HDGFRP3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: HDGFRP3: sc-390944
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    HDGFRP3 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-416344-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane HDGFRP3 (hepatoma-derived growth factor-related protein 3) kodiert ein nukleäres, chromatinassoziiertes Protein, das über Interaktionen mit DNA sowie mit Nukleinsäure-bindenden Partnern an der Regulation der Transkription und der Chromatindynamik beteiligt ist. HDGFRP3 wird mit Prozessen wie Zellzykluskontrolle, Proliferation und Differenzierung in Verbindung gebracht und häufig im Kontext epigenetischer Regulation und von Genexpressionsprogrammen in transformierten Zellen untersucht. Eine veränderte HDGFRP3-Expression wurde bei mehreren Krebsarten beschrieben, was seine Nutzung als molekularen Readout in onkologisch fokussierten Pathway-Studien stützt, ohne eine klinische Nutzbarkeit zu implizieren. Das Gene Editing von HDGFRP3 in humanen Zellmodellen ermöglicht die mechanistische Aufschlüsselung chromatinabhängiger Signalnetzwerke, die Kartierung nachgeschalteter Transkriptionsziele mittels RNA-seq- bzw. ChIP-basierter Assays sowie funktionelle Screens zur Untersuchung von Wachstum, Stressantworten und Genomregulation.

    HDGFRP3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HDGFRP3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HDGFRP3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HDGFRP3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HDGFRP3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HDGFRP3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HDGFRP3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HDGFRP3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HDGFRP3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HDGFRP3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.