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GROα Double Nickase Plasmid (h) | sc-403256-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GROα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403256-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CXCL1 kodiert das Chemokin GROα, einen sezernierten ELR+ CXC-Liganden, der an CXCR2 bindet und die Chemotaxis sowie die Aktivierung von Neutrophilen und anderen myeloischen Zellpopulationen fördert. Die GROα-Signalgebung trägt zur Rekrutierung und zum Transport entzündlicher Zellen, zur Aktivierung des Endothels und zu angiogenen Antworten bei und ist in Zytokinnetzwerke eingebunden, die downstream der NF-κB- und MAPK-Signalwege wirken. In menschlichen Geweben ist eine fehlregulierte CXCL1-Expression mit chronischer Entzündung und tumorassoziierter stromaler Signalgebung verbunden, wobei sie die Immunzellinfiltration und den Umbau des Mikromilieus beeinflussen kann. Als löslicher Mediator wird GROα häufig gemessen und experimentell moduliert, um parakrine Signalgebung, Leukozytenrekrutierung und entzündliche Genprogramme zu untersuchen.
GROα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CXCL1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CXCL1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CXCL1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CXCL1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.