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GLI-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400853-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GLI-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400853-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GLI3 kodiert GLI-3, einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der in der Hedgehog-Signalgebung kontextabhängig als Aktivator oder Repressor wirkt. GLI-3 integriert Signale von Sonic Hedgehog, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die die embryonale Musterbildung, die Entwicklung von Extremitäten und Nervensystem sowie die Festlegung von Zellschicksalen über eine vom primären Zilium abhängige Signaltransduktion kontrollieren. Proteolytische Prozessierung und posttranslationale Regulation von GLI-3 beeinflussen das Gleichgewicht zwischen Repressor- und Aktivatorformen und prägen dadurch die nachgeschaltete Genexpression und Morphogengradienten. Eine fehlregulierte GLI3-Aktivität oder -Dosierung ist mit angeborenen Entwicklungsphänotypen assoziiert und trägt zu einer aberranten Ausgabe des Hedgehog-Signalwegs bei, die für mechanistische Studien zur Differenzierung und zu onkogenen Signalnetzwerken relevant ist.
GLI-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLI3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLI3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLI3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLI3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.