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XPC CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401499-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
XPC CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401499-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane XPC kodiert einen Faktor zur Erkennung von DNA-Schäden, der die globale genomische Nukleotid-Exzisionsreparatur (GG-NER) initiiert, indem er helixverzerrende Läsionen wie UV-induzierte Photoprodukte und sperrige chemische Addukte detektiert. XPC wirkt zusammen mit RAD23B und CETN2, um die Verifizierung der Läsion zu fördern und nachgeschaltete NER-Komponenten zu rekrutieren, und unterstützt damit die Genomstabilität, die Integrität von Replikationsgabeln sowie die Signalgebung von Zellzyklus-Checkpoints. Eine Störung der XPC-abhängigen Reparatur erhöht die Mutationslast und verändert zelluläre Reaktionen auf genotoxischen Stress, wodurch eine XPC-Fehlfunktion mit Krebsprädisposition und Photosensitivitäts-Phänotypen in Verbindung gebracht wird. Als zentraler Knoten in DNA-Reparaturnetzwerken wird die XPC-Expression häufig in Studien zur Mutagenese, zur umweltbedingten Karzinogenese und zum Crosstalk zwischen Reparaturwegen untersucht.
XPC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen XPC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
XPC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des XPC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der XPC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen XPC-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native XPC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von XPC-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des XPC-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem XPC-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.