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WISP-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423705-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
WISP-1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423705-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Wisp1 kodiert WISP-1 (WNT1-induzierbares Signalkaskadenprotein 1), einen sezernierten, matrizellulären Faktor der CCN-Familie, der Signale aus der extrazellulären Matrix mit Wachstumsfaktor- und Wnt-Signalwegen verknüpft. In Mausgeweben moduliert WISP-1 Zelladhäsion, Migration, Proliferation und Überleben, indem es Signalwege beeinflusst, die mit der β-Catenin-Aktivität, integrinvermittelter Signalübertragung und dem Umbau des stromalen Mikromilieus zusammenhängen. Seine Expression ist häufig mit fibrogenen Programmen, osteogener und chondrogener Differenzierung sowie wundheilungsähnlichen Antworten assoziiert, die die Gewebearchitektur prägen. Fehlregulierte WISP-1-Signalgebung wurde in Zusammenhängen pathologischer Fibrose, entzündungsassoziierten Remodelings und Tumor-Stroma-Interaktionen untersucht, die für die Krebsbiologie und die Metastasenforschung relevant sind.
WISP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Wisp1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
WISP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Wisp1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Wisp1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen WISP-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Wisp1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von WISP-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des WISP-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Wisp1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.