Date published: 2026-8-27

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TBX20 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404350-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • TBX20 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • TBX20 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom TBX20 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom TBX20 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der TBX20-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    TBX20 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404350-ACT
    20 µg
    $397.00

    TBX20 kodiert einen T-Box-Transkriptionsfaktor, der eine zentrale Rolle bei der Spezifizierung der kardialen Zelllinie und der Reifung der Herzkammern spielt, indem er genregulatorische Netzwerke im sich entwickelnden und im adulten Myokard koordiniert. TBX20 ist in zentrale kardiogene Programme mit NKX2-5, GATA4 und Faktoren der MEF2-Familie eingebunden und moduliert dadurch transkriptionelle Outputs, die die Proliferation und Differenzierung von Kardiomyozyten sowie deren elektrische Leitungseigenschaften steuern. Über diese transkriptionellen Schaltkreise beeinflusst TBX20 Signalwege, die die Organisation der Sarkomere, den Umbau der extrazellulären Matrix und die kardiale Morphogenese regulieren. Eine veränderte Expression oder Funktion von TBX20 wurde mit angeborenen Herzfehlern und Kardiomyopathien in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Modellierung transkriptioneller Fehlregulationen in der kardiovaskulären Biologie macht.

    TBX20 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TBX20-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    TBX20 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TBX20-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TBX20-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TBX20-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TBX20-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TBX20-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TBX20-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TBX20-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.