Date published: 2026-8-26

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PARP1 Double Nickase Plasmid (h): sc-400046-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das PARP1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • PARP1 Double-Nickase-Plasmid (h) und PARP1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf PARP1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PARP1: sc-8007
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    PARP1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400046-NIC
    20 µg
    $410.00

    PARP1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400046-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    PARP1 kodiert die Poly(ADP-Ribose)-Polymerase 1, ein nukleäres Enzym, das DNA-Einzelstrangbrüche erkennt und die Poly(ADP-Ribosyl)ierung von sich selbst sowie anderer chromatinassoziierter Proteine katalysiert, um DNA-Reparatur und Chromatin-Remodelling zu koordinieren. PARP1 spielt eine zentrale Rolle in der Basenexzisionsreparatur und der Reparatur von Einzelstrangbrüchen und ist über Proteinrekrutierung und Chromatinrelaxierung mit Replikationsstressantworten, der transkriptionellen Regulation und Signalwegen zur Genomstabilität verknüpft. Eine veränderte PARP1-Aktivität oder -Expression wird mit Defekten in der DNA-Schadenssignalgebung, der Anhäufung von Mutationen und einer fehlregulierten Zellüberlebensantwort unter genotoxischem Stress in Verbindung gebracht, weshalb PARP1 in Modellen der onkogenen Transformation und des Therapieansprechens intensiv untersucht wird. PARP1 wird zudem im Kontext von Neurodegeneration und Entzündung erforscht, wo persistente DNA-Schäden und der PAR-Stoffwechsel das Zellschicksal und Genexpressionsprogramme beeinflussen können.

    PARP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PARP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PARP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PARP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PARP1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.