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NSUN2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405097-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NSUN2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405097-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NSUN2 kodiert eine RNA-Cytosin-5-Methyltransferase, die m5C-Modifikationen auf unterschiedlichen RNA-Substraten, darunter tRNAs und mRNAs, einbringt und dadurch RNA-Stabilität, Translationseffizienz und Stressantworten beeinflusst. Durch die Regulation der tRNA-Methylierung und der RNA-Prozessierung trägt NSUN2 zur Ribosomenbiogenese, zum Fortschreiten des Zellzyklus und zu koordinierten Proteostase-Programmen bei. Eine veränderte NSUN2-Aktivität wurde mit gestörten RNA-Modifikationslandschaften und nachgelagerten Veränderungen der Genexpression in Verbindung gebracht, was sie mit Phänotypen koppelt, die eine beeinträchtigte Wachstumskontrolle und die Anpassung an zellulären Stress betreffen. Diese Eigenschaften machen NSUN2 zu einem nützlichen Ansatzpunkt für die Untersuchung epitranskriptomischer Regulation und posttranskriptioneller Kontrollmechanismen in menschlichen Zellen.
NSUN2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NSUN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NSUN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NSUN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NSUN2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.