Date published: 2026-8-12

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Integrin αL/ITGAL/CD11a Double Nickase Plasmid (h): sc-402246-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Integrin αL/ITGAL/CD11a Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Integrin αL/ITGAL/CD11a Double-Nickase-Plasmid (h) und Integrin αL/ITGAL/CD11a Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ITGAL abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Integrin αL/ITGAL/CD11a: sc-374172
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    Integrin αL/ITGAL/CD11a Double Nickase Plasmid (h)

    sc-402246-NIC
    20 µg
    $410.00

    Integrin αL/ITGAL/CD11a Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-402246-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ITGAL kodiert Integrin αL (CD11a), das mit Integrin β2 (CD18) zu LFA-1 heterodimerisiert, einem Leukozyten-Adhäsionsrezeptor, der für das Trafficking von Immunzellen und Zell‑Zell‑Interaktionen essenziell ist. Die Bindung von LFA-1 an Liganden der ICAM-Familie steuert die feste Adhäsion, die transendotheliale Migration und die Bildung der immunologischen Synapse und koppelt extrazelluläre Signale an Zytoskelett‑Remodelling sowie Signalwege wie das Outside‑in‑Integrin‑Signaling, die Aktivierung von SRC‑Familien‑Kinasen und fokale Adhäsions-assoziierte Prozesse. Die ITGAL-Aktivität beeinflusst Aktivierungsschwellen von Lymphozyten, antigenabhängige Effektorfunktionen und die Koordination entzündlicher Antworten. Fehlregulierte LFA‑1–ICAM‑Interaktionen und veränderte ITGAL-Expression werden mit immunvermittelter Pathologie und Leukozyten‑Adhäsionsdefekten in Verbindung gebracht und stützen seine Nutzung in Studien zu Entzündung, Autoimmunität und Dynamiken im Tumor‑Immun‑Mikromilieu.

    Integrin αL/ITGAL/CD11a Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITGAL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITGAL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITGAL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITGAL-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.