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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CD100 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405956-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD100 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405956-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SEMA4D kodiert CD100, ein transmembranöses Semaphorin, das auch als lösliche Ektodomäne vorkommt und in der bidirektionalen Signalübertragung über Rezeptoren wie Plexin‑B1/B2 und CD72 wirkt. CD100 reguliert die Aktivierung von Immunzellen, die Signalierungsschwellen in B‑Zellen, die Zytokinproduktion und die Leukozytenmigration; außerdem beeinflusst es die neuronale Wegfindung und angiogene Antworten über Signalwege, die mit Rho‑Familien‑GTPasen und PI3K assoziiert sind. Über diese Prozesse ist CD100 an der Ausgestaltung von Tumor‑Immun‑Interaktionen, entzündlichem Gewebeumbau und neuroinflammatorischen Mechanismen beteiligt. Eine dysregulierte SEMA4D/CD100‑Signalübertragung wurde in verschiedenen Krankheitskontexten mit veränderter Immunüberwachung und pathologischer Entzündung in Verbindung gebracht.
CD100 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEMA4D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEMA4D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEMA4D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEMA4D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.