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CaM III Double Nickase Plasmid (h) | sc-400953-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CaM III Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400953-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **CALM3** kodiert Calmodulin III (CaM III), einen ubiquitär exprimierten Ca2+-Sensor, der an unterschiedliche Zielproteine bindet und dadurch transiente Calciumsignale in koordinierte zelluläre Antworten übersetzt. CaM III reguliert zentrale Prozesse, darunter CaMK- sowie Calcineurin/NFAT-Signalwege, den zyklischen Nukleotidstoffwechsel und die Steuerung von Ionenkanälen, und beeinflusst damit die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, synaptische Aktivität, Sekretion und den Fortschritt des Zellzyklus. Über die Modulation von Phosphorylierungen und transkriptionellen Programmen prägen calmodulinabhängige Signalwege die Mitochondrienfunktion und Stressantworten und werden häufig in Studien zu Arrhythmogenese, neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und proliferativen Signalwegen untersucht. Veränderte Calciumhomöostase und Störungen im Calmodulin‑Netzwerk sind daher für mechanistische Modelle kardiovaskulärer und neurologischer Erkrankungen sowie für das Pathway‑Mapping in unterschiedlichen Zelltypen relevant.
CaM III Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CALM3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CALM3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CALM3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CALM3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.