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ATF-1/ATF1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400488-ACT | 20 µg | $397.00 |
ATF1 kodiert den aktivierenden Transkriptionsfaktor 1 (ATF-1), einen bZIP-Transkriptionsfaktor der CREB/ATF-Familie, der an cAMP-Response-Elemente bindet und so stimulusabhängige Genexpression moduliert. ATF-1 integriert Signale nachgeschaltet der cAMP/PKA- und MAPK-Signalwege und wird durch Phosphorylierung reguliert, um Transkriptionsprogramme zu koordinieren, die Proliferation, Differenzierung, Stressanpassung und Überleben steuern. Durch Hetero- und Homodimerisierung mit verwandten Faktoren wie CREB und Mitgliedern der JUN-Familie trägt ATF-1 zur Dynamik transkriptioneller Netzwerke bei, die Zellzustandsübergänge prägen. Eine fehlregulierte ATF1-Aktivität sowie chromosomale Umlagerungen unter Beteiligung von ATF1 wurden in bestimmten Tumorkontexten mit onkogenen transkriptionellen Signaturen in Verbindung gebracht, was seinen Nutzen für mechanistische Studien zu aberranter Signalübertragung und transkriptioneller Kontrolle unterstreicht.
ATF-1/ATF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ATF1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ATF-1/ATF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ATF1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ATF1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ATF-1/ATF1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ATF1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ATF-1/ATF1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ATF-1/ATF1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ATF1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.