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ZNF384 Double Nickase Plasmid (h) | sc-414941-NIC | 20 µg | $410.00 |
ZNF384 kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an DNA bindet und Genexpressionsprogramme moduliert, die an Zellwachstum, Differenzierung und Linienfestlegung beteiligt sind. Er ist Teil transkriptioneller Regulationsnetzwerke, die mit der Chromatinorganisation und der RNA-Prozessierung verknüpft sind und dadurch kontextabhängige Promotor- und Enhancer-Aktivität beeinflussen. In hämatopoetischen Zellen wurde eine Fehlregulation von ZNF384 mit wiederkehrenden Genfusionen und einer veränderten transkriptionellen Schaltkreisarchitektur in Verbindung gebracht, die Entwicklungswege neu verdrahten kann. Diese Eigenschaften machen ZNF384 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von durch Transkriptionsfaktoren gesteuerten Genregulationsnetzwerken und deren Auswirkungen auf die zelluläre Identität.
ZNF384 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF384-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF384 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF384-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF384-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.