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TORC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402481-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TORC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402481-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes CRTC2 (TORC2) ist ein durch CREB regulierter Transkriptions‑Koaktivator, der cAMP‑ und calciumabhängige Signale integriert, um stimulusabhängige Genexpression zu koordinieren. Nach Dephosphorylierung und Translokation in den Zellkern verstärkt TORC2 CREB‑getriebene Transkriptionsprogramme, die an der hepatischen Glukoneogenese, der Lipid‑ und Energiehomöostase sowie an adaptiven Antworten auf den Nährstoffstatus beteiligt sind. Die CRTC2‑Aktivität wird durch Kinasen wie AMPK und SIKs moduliert und ist mit der PKA‑Signalübertragung sowie metabolischen Transkriptionsnetzwerken verknüpft. Eine dysregulierte CRTC2‑Signalgebung wurde in der Literatur mit metabolischen Phänotypen wie Insulinresistenz und veränderter Glukoseverwertung in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zu endokrinen und metabolischen Signalwegen stützt.
TORC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRTC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRTC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRTC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRTC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.