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Spo11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404432-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane SPO11-Gen codiert Spo11, eine meiosespezifische, topoisomeraseähnliche Endonuklease, die programmierte DNA-Doppelstrangbrüche katalysiert, um die homologe Rekombination einzuleiten. Spo11-induzierte Brüche ermöglichen Synapsis und Crossing-over durch die koordinierte Einbindung der DNA-Schadensantwort und rekombinatorischer Reparaturwege, einschließlich ATM/ATR-Signalübertragung und der Strangaustausch-Maschinerie. Eine Störung der SPO11-Funktion beeinträchtigt den Ablauf der Meiose, führt zu chromosomaler Fehlsegregation und Infertilitätsphänotypen und ist allgemein relevant für Studien zur Genomstabilität und zur Kontrolle der Rekombination.
Spo11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SPO11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SPO11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SPO11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SPO11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.