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RTEL1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403196-ACT | 20 µg | $397.00 |
RTEL1 kodiert die Regulator of Telomere Elongation Helicase 1, eine DNA-Helikase, die für die Aufrechterhaltung der Telomerintegrität und der allgemeinen Genomstabilität unerlässlich ist. RTEL1 fördert eine zuverlässige DNA-Replikation, indem es abnorme Sekundärstrukturen wie T-Loops und G‑Quadruplexe auflöst, dadurch das Fortschreiten der Replikationsgabel unterstützt und unangemessene homologe Rekombination begrenzt. Über seine Funktionen bei der Telomererhaltung, der Signalgebung der DNA-Schadensantwort und der Unterdrückung genomischer Instabilität beeinflusst RTEL1 die zelluläre Seneszenz und die Chromosomenstabilität. Eine fehlregulierte RTEL1-Funktion wurde mit Erkrankungen der Telomerbiologie sowie einer erhöhten Anfälligkeit für Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit genomischer Instabilität assoziiert sind und für die Krebsbiologie sowie die Forschung zu degenerativen Erkrankungen relevant sind.
RTEL1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RTEL1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RTEL1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RTEL1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RTEL1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RTEL1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RTEL1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RTEL1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RTEL1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RTEL1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.