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RNF126 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405024-ACT | 20 µg | $397.00 |
RNF126 kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase, die zur Aufrechterhaltung der Proteinhomöostase beiträgt, indem sie die Übertragung von Ubiquitin auf spezifische Substrate katalysiert und dadurch deren Stabilität, Lokalisation und Abbau beeinflusst. Über die ubiquitinabhängige Kontrolle von Signal- und Zellzyklusregulatoren trägt RNF126 zu Signalwegen bei, die Proliferation, DNA-Schadensantworten und Transkriptionsprogramme steuern, welche zelluläre Schicksalsentscheidungen prägen. Fehlregulierte Ubiquitinierungsnetzwerke unter Beteiligung von RNF126 wurden in krebsrelevanten Kontexten mit veränderter Wachstumskontrolle und Stressanpassung in Verbindung gebracht, was RNF126 zu einem nützlichen Ziel für die Analyse proteostasegetriebener Signalgebung macht. Die experimentelle Modulation von RNF126 unterstützt mechanistische Studien zur Aktivität von Ubiquitin-Ligasen, zur Substraterkennung und zum Crosstalk zwischen Signalwegen in humanen Zellmodellen.
RNF126 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RNF126-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RNF126 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RNF126-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RNF126-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RNF126-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RNF126-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RNF126-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RNF126-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RNF126-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.