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RG9MTD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418590-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane TRMT10C kodiert die katalytische Untereinheit der mitochondrialen tRNA:m1G9‑Methyltransferase, während RG9MTD1 (MRPP1) zusammen mit MRPP2 (HSD17B10) und MRPP3 (KIAA0391) im mitochondrialen RNase‑P‑Komplex wirkt, der die tRNA‑Prozessierung mit der m1G9‑Methylierung koppelt. Diese Aktivität ist zentral für die Reifung mitochondrialer RNA, die Funktion der Mitoribosomen und eine effiziente oxidative Phosphorylierung, da sie eine präzise mitochondriale Translation unterstützt. Eine Störung der TRMT10C/RG9MTD1‑abhängigen tRNA‑Prozessierung beeinträchtigt die Biogenese der Atmungskette und die zelluläre Energiehomöostase und verknüpft diesen Signalweg mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion, wie sie in neurometabolischen Krankheitskontexten beobachtet werden. Daher wird TRMT10C/RG9MTD1 häufig in Modellen der mitochondrialen Genexpression, Proteostase und Stressantworten untersucht, die auf Elektronentransport und apoptosisbezogene Signalwege zusammenlaufen.
RG9MTD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRMT10C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRMT10C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRMT10C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRMT10C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.