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REDD-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401797-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
REDD-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401797-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DDIT4 kodiert REDD-1 (regulated in development and DNA damage response 1), einen stressinduzierbaren Inhibitor der mTORC1-Signalübertragung, der Hypoxie, Nährstoffmangel, oxidativen Stress und DNA-Schäden mit metabolischer Anpassung verknüpft. REDD-1 fördert eine TSC1/2-abhängige Dämpfung von mTORC1 und beeinflusst dadurch Proteinsynthese, Autophagie, mitochondriale Funktion sowie Programme des Zellüberlebens. Die transkriptionelle Kontrolle von DDIT4 wird häufig durch stressresponsive Faktoren wie HIF-1 und p53 vermittelt, wodurch REDD-1 als schneller Modulator des Gleichgewichts zwischen Wachstums- und Sparzustand positioniert ist. Eine dysregulierte DDIT4/REDD-1-Expression wurde mit veränderter Stresstoleranz und metabolischem Remodeling in Verbindung gebracht, wie es in Kontexten der Krebsbiologie, Neurobiologie und kardiometabolischen Forschung beobachtet wird.
REDD-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDIT4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDIT4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDIT4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDIT4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.