Date published: 2026-7-19

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OLFM2 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-434096-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • OLFM2 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • OLFM2 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom OLFM2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom OLFM2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Olfm2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    OLFM2 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-434096-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Olfm2** kodiert Olfactomedin 2 (OLFM2), ein sezerniertes bzw. mit der extrazellulären Matrix (ECM) assoziiertes Glykoprotein, das an der Regulation von Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen beteiligt ist, welche die Gewebeorganisation und neuronale Konnektivität prägen. OLFM2 wird mit ECM‑Remodelling und Signalprozessen in Verbindung gebracht, die Zelladhäsion, Migration und Differenzierung beeinflussen, mit besonderer Relevanz für die Neuroentwicklung und synaptische Biologie. Expressions- und Funktionsstudien verorten OLFM2 in Signalwegen, die das Neuritenauswachsen und die Reifung neuronaler Schaltkreise steuern; dabei können veränderte extrazelluläre Signale die Erregbarkeit und Plastizität beeinflussen. Eine dysregulierte OLFM2‑Aktivität wurde im Kontext von Phänotypen des Nervensystems und breiteren Krankheitsmechanismen untersucht, die Veränderungen des extrazellulären Mikromilieus einschließen, was seine Eignung als mechanistisches Ziel in der funktionellen Genomik unterstreicht.

    OLFM2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Olfm2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    OLFM2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Olfm2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Olfm2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen OLFM2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Olfm2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von OLFM2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des OLFM2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Olfm2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.