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LSm11 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428300-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LSm11 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-428300-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Maus-Lsm11 kodiert LSm11, eine Kernkomponente des U7-kleinen nukleären Ribonukleoproteins (snRNP), das auf die 3′-End-Prozessierung replikationsabhängiger Histon-prä-mRNAs spezialisiert ist. Durch seine Beteiligung am U7-abhängigen Histon-RNA-Prozessierungsweg trägt LSm11 dazu bei, die korrekte Reifung von Histon-Transkripten sicherzustellen, und koppelt so das Fortschreiten der S-Phase an Chromatinaufbau und Genomstabilität. Eine Beeinträchtigung der LSm11-Funktion dürfte die Homöostase der Histon-mRNA stören, mit nachgelagerten Auswirkungen auf DNA-Replikationsstressantworten und die Zellzyklusregulation. Diese Prozesse sind allgemein relevant für proliferative Phänotypen sowie für mechanistische Studien zur Chromatin-Erhaltung und genomischen Integrität in zellulären Mausmodellen.
LSm11 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Lsm11-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Lsm11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Lsm11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Lsm11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.