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KCNH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405756-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KCNH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405756-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNH1 kodiert den spannungsabhängigen Kaliumkanal Kv10.1 (Eag1), ein Membranprotein, das zur Ausprägung des Ruhemembranpotenzials und der Repolarisationsdynamik beiträgt und so die zelluläre Erregbarkeit reguliert. Durch die Kontrolle des K⁺-Flusses beeinflusst KCNH1 calciumabhängige Signalwege, den Zellzyklusverlauf sowie Migrationsprogramme, die mit membranpotenzialgekoppelten Signalwegen zusammenlaufen. Eine veränderte KCNH1-Aktivität wurde in verschiedenen experimentellen Kontexten mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und fehlregulierter proliferativer Signalgebung in Verbindung gebracht, was KCNH1 zu einem nützlichen Ziel macht, um zu untersuchen, wie die Funktion von Ionenkanälen mit transkriptionellen und metabolischen Zuständen integriert ist. In menschlichen Zellen stellt KCNH1 ein gut handhabbares System dar, um elektrophysiologische Eigenschaften mit nachgeschalteten Signalnetzwerken und phänotypischen Outputs zu verknüpfen.
KCNH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.