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IFT88 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404089-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IFT88 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404089-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IFT88 kodiert das intraflagelläre Transportprotein 88, eine zentrale Komponente des IFT‑B‑Komplexes, der für den anterograden Transport innerhalb primärer Zilien erforderlich ist. Durch die Koordination des Aufbaus des zilienären Axonems und der Bewegung von Signalrezeptoren unterstützt IFT88 die Ziliogenese und reguliert zilienabhängige Signalwege, darunter den Hedgehog‑Signalweg und weitere Prozesse der sensorischen Signaltransduktion. Eine Störung von IFT88 beeinträchtigt Struktur und Funktion der primären Zilie und verändert dadurch entwicklungsbezogene und homöostatische Signalprogramme. Genetische und funktionelle Veränderungen von IFT88 werden umfassend im Kontext von Ziliopathien untersucht, einschließlich Erkrankungen mit renalen, retinalen und skelettalen Phänotypen.
IFT88 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IFT88-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IFT88 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IFT88-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IFT88-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.