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HES1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420832-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
HES1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420832-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Hes1** kodiert den basischen Helix-Loop-Helix-Transkriptionsrepressor **HES1**, einen kanonischen nachgeschalteten Effektor der Notch-Signalgebung, der Zellschicksalsentscheidungen formt, indem er proneurale und differenzierungsassoziierte Gene unterdrückt. HES1 ist an transkriptionellen Oszillationen beteiligt, die die Aufrechterhaltung von Vorläuferzellen, das Timing der Differenzierung und die Gewebemusterbildung im Nervensystem und in anderen Organen regulieren. Durch Crosstalk mit Signalwegen wie Wnt/β-Catenin, Shh und TGF-β trägt HES1 dazu bei, das Gleichgewicht zwischen Proliferation und Differenzierung sowie die Linienfestlegung zu koordinieren. Eine fehlregulierte HES1-Aktivität wird häufig im Kontext einer aberranten Notch-Signalgebung untersucht, einschließlich Entwicklungsstörungen und onkogener Programme, bei denen veränderte Vorläuferzustände und Differenzierungsblockaden zu Krankheitsphänotypen beitragen.
HES1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hes1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
HES1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hes1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hes1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HES1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hes1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HES1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HES1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hes1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.