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Glutathione Peroxidase 7/GPX7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404694-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Glutathione Peroxidase 7/GPX7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-404694-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
GPX7 kodiert die Glutathionperoxidase 7, eine im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte Thiol-Peroxidase, die dazu beiträgt, die Konzentrationen von Wasserstoffperoxid und Lipidhydroperoxiden zu kontrollieren und so die Redox-Homöostase aufrechtzuerhalten. Indem GPX7 oxidative Proteinschäden begrenzt und die Disulfidbrückenbildung sowie die Proteostase unterstützt, ist es mit der ER-Stress-Signalgebung, Signalwegen der „unfolded protein response“ (UPR) und umfassenderen antioxidativen Netzwerken verknüpft. Eine veränderte GPX7-Aktivität wurde mit durch oxidativen Stress getriebenen Phänotypen in Verbindung gebracht, die die Integrität von Epithelien, inflammatorische Signalwege und Kontexte zellulärer Transformation beeinflussen. Als Redox-Regulator wird GPX7 häufig in Modellen der Stressadaptation, stoffwechselassoziierter Dysfunktion und Tumorbiologie untersucht, in denen reaktive Sauerstoffspezies (ROS) Signalgebung und Überleben prägen.
Glutathione Peroxidase 7/GPX7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GPX7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Glutathione Peroxidase 7/GPX7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GPX7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GPX7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Glutathione Peroxidase 7/GPX7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GPX7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Glutathione Peroxidase 7/GPX7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Glutathione Peroxidase 7/GPX7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GPX7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.