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FRP-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402504-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FRP-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402504-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane FRZB kodiert das frizzled-related protein 3 (FRP-3), einen sezernierten Wnt-Antagonisten, der Wnt-Liganden bindet und die Interaktion mit Frizzled-Rezeptoren moduliert, um die β‑Catenin-abhängige Transkription feinzujustieren. Durch die Dämpfung des kanonischen Wnt-Signalwegs beeinflusst FRP-3 Zellschicksalsentscheidungen, den Umbau der extrazellulären Matrix sowie Differenzierungsprogramme in mesenchymalen und skelettalen Geweben. Eine veränderte FRZB-Aktivität wurde mit fehlregulierten Outputs des Wnt-Signalwegs in Verbindung gebracht, die für die Knorpelhomöostase und osteoartikuläre Degeneration relevant sind; zudem wird FRZB häufig als kontextabhängiger Regulator tumorassoziierter Signalwege untersucht. Eine Perturbation von FRZB ist daher hilfreich, um die Kontrolle von Wnt-Gradienten, Signalweg-Crosstalk und transkriptionelle Netzwerke zu untersuchen, die Proliferation und Differenzierung steuern.
FRP-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FRZB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FRZB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FRZB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FRZB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.