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Fibulin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401754-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fibulin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401754-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FBLN1 kodiert Fibulin-1, ein sezerniertes extrazelluläres Matrix-Glykoprotein, das mit elastischen Fasern, Komponenten der Basalmembran und mehreren Proteoglykanen assoziiert und so die Organisation der Matrix sowie die Gewebemechanik beeinflusst. Fibulin-1 ist an Zell-Matrix-Adhäsion und Umbauprozessen beteiligt, die mit integrinvermittelter Signalübertragung, Wundheilungsprogrammen und der Homöostase der vaskulären extrazellulären Matrix zusammenhängen. Veränderte FBLN1-Expression und Matrixablagerung wurden im Kontext von Fibrose und kardiovaskulärem Remodeling beschrieben; eine fehlregulierte Architektur der extrazellulären Matrix spielt zudem eine Rolle in der Biologie des Tumormikromilieus. Daher wird FBLN1 häufig als struktureller und regulatorischer Knotenpunkt untersucht, der den Aufbau der extrazellulären Matrix mit Zellmigration, Proliferation und Mechanotransduktion verknüpft.
Fibulin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FBLN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FBLN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FBLN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FBLN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.