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Factor H Double Nickase Plasmid (h) | sc-401099-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor H Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401099-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementfaktor H (CFH) kodiert den Faktor H, einen löslichen Regulator des alternativen Komplementwegs, der Wirtsoberflächen schützt, indem er den Zerfall der C3‑Konvertase beschleunigt und als Kofaktor für die durch Faktor I vermittelte Spaltung von C3b dient. Durch die Bindung an C3b, Polyanionen und Glykosaminoglykane auf körpereigenen Membranen begrenzt Faktor H die Komplementamplifikation, moduliert die Opsonisierung und dämpft nachgeschaltete inflammatorische Signalwege. Genetische Variation oder eine Fehlregulation von CFH ist mit komplementvermittelter Gewebeschädigung und aberranter Aktivierung der angeborenen Immunität assoziiert, mit besonderer Relevanz für Erkrankungen der Retina und der Niere sowie für systemische inflammatorische Phänotypen. Als zentrale Kontrollstelle der Komplementhomöostase wird CFH umfassend in Signalwegen untersucht, die die extrazelluläre Immunabwehr, die Integrität des Endothels und den Umgang mit Immunkomplexen steuern.
Factor H Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CFH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CFH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CFH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CFH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.