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CREST Double Nickase Plasmid (h) | sc-403134-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CREST Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403134-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SS18L1 kodiert CREST, einen in Neuronen besonders stark exprimierten Transkriptionsregulator, der Chromatin-Remodeling mit aktivitätsabhängiger Genexpression verknüpft. CREST interagiert mit dem BAF-(SWI/SNF)-Komplex und Korepressoren wie BRG1 und HDACs, um Programme der neuronalen Differenzierung, die dendritische Morphogenese und die synaptische Plastizität zu steuern. Über diese epigenetischen und transkriptionellen Mechanismen beeinflusst CREST die RNA-Verarbeitung sowie stressresponsive Signalwege, die die neuronale Homöostase prägen. Eine Fehlregulation CREST-assoziierter Netzwerke wurde mit neurodegenerativen Phänotypen und veränderter neuronaler Konnektivität in Verbindung gebracht, wodurch SS18L1 einen geeigneten Lokus für mechanistische Studien in Modellen des Nervensystems darstellt.
CREST Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SS18L1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SS18L1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SS18L1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SS18L1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.