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CREB1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400160-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CREB1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400160-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CREB1 kodiert das cAMP-response-element-bindende Protein 1 (CREB1), einen bZIP-Transkriptionsfaktor, der an CRE-Motive bindet, um stimuliabhängige Genexpression zu koordinieren. CREB1 integriert Signale aus den cAMP/PKA-, Ca2+/Calmodulin-Kinasen- und MAPK/ERK-Signalwegen und prägt Programme, die an neuronaler Plastizität, Stoffwechsel, Zellzykluskontrolle und Stressantworten beteiligt sind. Über phosphorylierungsabhängige Rekrutierung von Koaktivatoren (z. B. CBP/p300) moduliert CREB1 Chromatin und transkriptionelle Outputs in unterschiedlichen Zelltypen. Eine fehlregulierte CREB1-Aktivität wurde mit veränderter Immun- und Entzündungssignalisierung, neuropsychiatrischen Phänotypen und onkogenen transkriptionellen Netzwerken in Verbindung gebracht, wodurch CREB1 ein häufig genutzter Knotenpunkt für Studien zu Signalwegen und Krankheitsmechanismen ist.
CREB1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CREB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CREB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CREB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CREB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.