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CPEB4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-413379-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CPEB4 (cytoplasmic polyadenylation element binding protein 4) ist ein RNA-bindender Regulator, der die zytoplasmatische Polyadenylierung, die mRNA-Stabilität und die Translation durch Erkennung von CPE-Sequenzen in 3′-UTRs steuert. Durch die Koordination posttranskriptionaler Genexpressionsprogramme beeinflusst CPEB4 die Zellzyklusprogression, neuronale Plastizität und stressadaptive Reaktionen und ist in Signalnetzwerke eingebunden, die die Translation während der Differenzierung und bei metabolischer Belastung umprogrammieren. Eine dysregulierte CPEB4-Expression oder -Aktivität wurde mit veränderter Proteostase und aberranten Genexpressionssignaturen in der Krebsbiologie, in neuroentwicklungs- und neurodegenerativen Kontexten sowie mit inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen CPEB4 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von RNA-Regulons, Mechanismen der Translationskontrolle und einer pathwayweiten Neuverschaltung unter krankheitsrelevanten Bedingungen.
CPEB4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CPEB4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CPEB4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CPEB4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CPEB4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CPEB4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CPEB4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CPEB4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CPEB4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CPEB4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.