Date published: 2026-10-28

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CEP192 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-406971-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CEP192 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CEP192 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CEP192 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CEP192 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CEP192-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CEP192 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-406971-ACT
    20 µg
    $397.00

    CEP192 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-406971-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    CEP192 (zentrosomales Protein 192) ist ein konserviertes Gerüstprotein des perizentriolaren Materials, das die Zentrosomenreifung organisiert, indem es zentrale Regulatoren der Mikrotubuli-Nukleation rekrutiert, darunter Komponenten des γ-Tubulin-Ringkomplexes sowie Kinasen wie PLK1 und AURKA. Durch die Koordination der Zentriolenduplikation, der Spindelassemblierung und der korrekten Chromosomensegregation unterstützt CEP192 einen geordneten Zellzyklusverlauf durch die Mitose. Eine Störung oder Fehlregulation der Zentrosomenarchitektur und eine mit CEP192-abhängigen Signalwegen verknüpfte Zentrosomenamplifikation sind in der Krebsbiologie häufig mit chromosomaler Instabilität, Aneuploidie und einer veränderten Proliferationsfähigkeit assoziiert. Humanes CEP192 dient daher als nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung zentrosomengetriebener Signalwege, der Dynamik mitotischer Checkpoints und der Mikrotubuli-Organisation in proliferierenden Zellen.

    CEP192 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CEP192-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CEP192 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CEP192-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CEP192-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CEP192-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CEP192-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CEP192-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CEP192-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CEP192-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.