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BAF170 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402023-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BAF170 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402023-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SMARCC2 kodiert BAF170, eine zentrale strukturelle Unterheit des ATP‑abhängigen SWI/SNF‑(BAF‑)Chromatin‑Remodeling‑Komplexes, der die Positionierung von Nukleosomen und die höhergeordnete Chromatinorganisation reguliert. BAF170 unterstützt linien‑/zelltypspezifische Transkriptionsprogramme, indem es die Zugänglichkeit von Enhancern und Promotoren koordiniert, und beeinflusst dadurch Prozesse wie neuronale Entwicklung, Zellzykluskontrolle und Differenzierung. Über Interaktionen mit Faktoren der DNA‑Schadensantwort und der Transkriptionsregulation trägt SMARCC2 zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität und des epigenetischen Zustands bei. Eine veränderte Zusammensetzung des SWI/SNF‑Komplexes oder eine Störung des mit SMARCC2 verbundenen Chromatin‑Remodelings wurde mit fehlgesteuerten Genexpressionsprogrammen in unterschiedlichen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, darunter Krebs und neuroentwicklungsbedingte Störungen.
BAF170 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMARCC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMARCC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMARCC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMARCC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.