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AKAP 95 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403651-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AKAP 95 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403651-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AKAP8 kodiert AKAP 95, ein nukleäres A‑Kinase‑Ankerprotein, das PKA und weitere regulatorische Faktoren in chromatinassoziierten Kompartimenten als Gerüstprotein zusammenführt, um eine phosphorylierungsabhängige Kontrolle der Genexpression zu koordinieren. AKAP 95 ist an der Chromatinorganisation, der RNA‑Prozessierung und dem Spleißen sowie an mitotischen Ereignissen wie der Chromosomenkondensation und dem Fortschreiten des Zellzyklus beteiligt und verknüpft damit Signalwege mit der nukleären Architektur. Aufgrund dieser Funktionen wird AKAP8 häufig in Signalwegen untersucht, die Proliferation, DNA/RNA‑Homöostase und stressresponsive Transkriptionsprogramme steuern. Eine Fehlregulation der mit AKAP 95 verbundenen nukleären Signal- und Spleißnetzwerke wurde mit krankheitsrelevanten Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter eine veränderte Wachstumskontrolle und aberrante Transkriptverarbeitung in der Krebsbiologie.
AKAP 95 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKAP8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKAP8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKAP8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKAP8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.