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ADHβ Double Nickase Plasmid (h) | sc-402141-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADHβ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402141-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADH1B kodiert die menschliche Alkoholdehydrogenase‑Untereinheit Beta (ADHβ), eine zytosolische, zinkabhängige Oxidoreduktase, die die NAD⁺‑abhängige Umwandlung von Ethanol und anderen kurzkettigen Alkoholen in die entsprechenden Aldehyde katalysiert. Diese enzymatische Aktivität ist mit der Aldehyd-Entgiftung und der allgemeinen zellulären Redoxhomöostase verknüpft, indem sie das NADH/NAD⁺‑Gleichgewicht beeinflusst und damit Schnittstellen zu oxidativen Stressantworten und dem Intermediärstoffwechsel bildet. Genetische und funktionelle Varianten in ADH1B werden breit untersucht, weil sie die Kinetik des Ethanolabbaus und die Acetaldehydbelastung beeinflussen können, was wiederum die Anfälligkeit für alkoholassoziierte Pathophysiologie und damit verbundene Gewebeschädigungen moduliert. ADH1B dient zudem als metabolischer Knotenpunkt, der für pharmakogenomische und toxikologische Forschung zu xenobiotischen Alkoholsubstraten relevant ist.
ADHβ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADH1B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADH1B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADH1B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADH1B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.