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WASP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400712-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
WASP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400712-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
WAS kodiert das Wiskott-Aldrich-Syndrom-Protein (WASP), einen hämatopoese-spezifischen Regulator des Umbaus des Aktinzytoskeletts, der Rezeptorsignale mit der Arp2/3-abhängigen, verzweigten Aktinpolymerisation verknüpft. Über Interaktionen mit Cdc42, Phosphoinositiden und SH3-Domänen-Adapterproteinen koordiniert WASP in Leukozyten die Bildung der immunologischen Synapse, Zellmigration, Phagozytose und endozytotischen Transport. Die WASP-Aktivität integriert Signalwege downstream des T‑Zell‑Rezeptors, B‑Zell‑Rezeptors, von Fc‑Rezeptoren und Chemokinrezeptoren und prägt so die Lymphozytenaktivierung und angeborene Immunantworten. Eine Fehlregulation von WAS ist mit Immundefizienz und veränderter Thrombozytenbiologie assoziiert und macht das Gen zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien zur Kontrolle des Zytoskeletts in humanen Immunzellen.
WASP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des WAS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von WAS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die WAS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit WAS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.