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TBX2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423279-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Tbx2** kodiert den T-Box-Transkriptionsfaktor **TBX2**, einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Regulator, der die embryonale Musterbildung und Organogenese prägt, einschließlich der Gliedmaßen- und Herzentwicklung. TBX2 wirkt überwiegend als transkriptioneller Repressor und greift über die Modulation von CDK-Inhibitoren sowie von entwicklungsbiologischen Signalnetzwerken wie den BMP- und Wnt-Signalwegen in Programme der Zellzykluskontrolle und Differenzierung ein. Eine veränderte TBX2-Aktivität wurde mit fehlregulierter Proliferation und gestörter Festlegung von Zellschicksalen in Verbindung gebracht und stellt damit einen nützlichen Knotenpunkt zur Untersuchung entwicklungsbiologischer genregulatorischer Schaltkreise dar. In krankheitsrelevanten Forschungskontexten wird TBX2 häufig hinsichtlich seiner Rollen in onkogenen Transkriptionsprogrammen, der Umgehung von Seneszenz und der Plastizität von Tumorzellen in Modellsystemen untersucht.
TBX2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tbx2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tbx2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tbx2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tbx2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.