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Sulf-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403277-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Sulf-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403277-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SULF2 kodiert Sulf-2, eine extrazelluläre 6-O-Endosulfatase, die Heparansulfat-Proteoglykane umgestaltet, indem sie selektiv 6‑O‑Sulfatgruppen entfernt. Durch die Veränderung der Sulfatierungsmuster von Heparansulfat moduliert Sulf-2 die Ligandenverfügbarkeit und die Rezeptorbindung in zentralen Signalwegen, darunter FGF, Wnt, BMP und Hedgehog, und beeinflusst dadurch Zellproliferation, Migration und Gewebeumbau. Eine veränderte Expression oder Aktivität von SULF2 wird mit einer fehlregulierten Signalübertragung in der extrazellulären Matrix in Verbindung gebracht und wurde im Kontext von Tumorbiologie, Fibrose und entzündlichen Prozessen untersucht. Diese Funktionen machen SULF2 zu einem nützlichen Ziel, um zu untersuchen, wie das „Editing“ von Heparansulfat Gradienten von Wachstumsfaktoren und nachgeschaltete transkriptionelle Programme steuert.
Sulf-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SULF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SULF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SULF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SULF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.