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SAPK4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400423-ACT | 20 µg | $397.00 |
MAPK13 kodiert die stressaktivierte Proteinkinase 4 (SAPK4/p38δ), ein Mitglied der p38-MAPK-Familie, das entzündliche Zytokine, oxidativen Stress und Umweltreize in kontextabhängige transkriptionelle und posttranslationale Antworten integriert. SAPK4 ist an MAPK-Signalnetzwerken beteiligt, die über die Phosphorylierung nachgeschalteter Substrate und die Modulation der Aktivität von Transkriptionsfaktoren die Zelldifferenzierung, Apoptose, Zytoskelettdynamik und angeborene Immun-Effektorprogramme regulieren. Eine dysregulierte MAPK13-Signalgebung wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, darunter entzündliche Erkrankungen und onkogene Phänotypen, bei denen die p38δ-Aktivität die Epithelbiologie sowie Immun‑Stroma-Interaktionen beeinflussen kann. Als Knotenpunkt in Stressantwortwegen wird SAPK4 häufig untersucht, um reizspezifisches Signaling-Crosstalk und nachgeschaltete Genexpressionsprogramme zu analysieren.
SAPK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAPK13-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SAPK4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAPK13-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAPK13-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SAPK4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAPK13-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SAPK4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SAPK4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAPK13-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.