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RNF213 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418450-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF213 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418450-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF213 kodiert eine große, RING-Finger-haltige E3-Ubiquitin-Ligase und AAA+-ATPase, die zur ubiquitinabhängigen Regulation des Proteinumsatzes und zu stressresponsiven Signalwegen beiträgt. RNF213 wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Homöostase von Endothel und Gefäßsystem, entzündliche Signalübertragung sowie zelluläre Antworten auf Hypoxie und metabolischen Stress koordinieren, was mit Funktionen bei angiogenem Remodeling vereinbar ist. Genetische Varianten und eine veränderte RNF213-Funktion stehen in starkem Zusammenhang mit der Moyamoya-Erkrankung sowie weiteren zerebrovaskulären und vaskulopathischen Phänotypen, was mechanistische Untersuchungen in relevanten humanen Zellmodellen motiviert. Darüber hinaus wurde RNF213-Aktivität mit der Modulation angeborener Immunwege verknüpft, wodurch es sich als nützlicher Knotenpunkt eignet, um das Zusammenspiel zwischen Ubiquitinierung, Entzündung und Gefäßbiologie zu untersuchen.
RNF213 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF213-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF213 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF213-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF213-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.