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Ribosomal Protein L39 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410990-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ribosomal Protein L39 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410990-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes RPL39 kodiert das ribosomale Protein L39, eine kleine basische Komponente der großen 60S-Ribosomenuntereinheit, die zur Ribosomenassemblierung und zur stabilen Translation von mRNAs beiträgt. Als Teil der zentralen Translationsmaschinerie beeinflusst RPL39 die Kapazität der Proteinsynthese, die kotranslationale Qualitätskontrolle und umfassendere zelluläre Programme, die mit Wachstum, Stressantworten und Proteostase verknüpft sind. Störungen ribosomaler Proteine können nukleolären Stress und nachgeschaltete Signalveränderungen auslösen, einschließlich p53-abhängiger Checkpoints, und die Translationselektivität für bestimmte Transkripte verändern. Eine Fehlregulation der Ribosomenbiogenese und -funktion ist breit mit Ribosomopathien und krebsassoziierter translationaler Umprogrammierung verbunden, was RPL39 zu einem relevanten Ziel macht, um zu untersuchen, wie eine veränderte Ribosomenzusammensetzung den Zellzustand und krankheitsassoziierte Phänotypen beeinflusst.
Ribosomal Protein L39 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RPL39-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RPL39 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RPL39-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RPL39-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.