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NCAM-L1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401012-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NCAM-L1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401012-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **L1CAM** kodiert das neuronale Zelladhäsionsmolekül **L1 (NCAM-L1)**, ein transmembranöses Protein der Immunglobulin-Superfamilie, das homophile und heterophile Adhäsion vermittelt, um Neuritenauswuchs, Axonführung und neuronale Migration zu koordinieren. NCAM-L1 ist an der Umgestaltung des Zytoskeletts und der Signaltransduktion beteiligt, unter anderem über Signalwege mit Ankyrin-Anbindung, MAPK/ERK- und PI3K-Signalisierung sowie die Regulation der Dynamik des Wachstumskegels. Außerhalb des Nervensystems unterstützt L1CAM Zell-Zell-Interaktionen und Motilitätsprogramme, die die Gewebeorganisation beeinflussen. Eine fehlregulierte L1CAM-Expression oder Mutationen sind mit neuroentwicklungsbedingten Störungen assoziiert und wurden als Marker für invasives Verhalten in mehreren Krebsarten untersucht, wodurch Adhäsionssignale mit krankheitsrelevanten Phänotypen verknüpft werden.
NCAM-L1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des L1CAM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von L1CAM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die L1CAM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit L1CAM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.