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Mitoferrin Double Nickase Plasmid (h) | sc-412181-NIC | 20 µg | $410.00 |
SLC25A37 kodiert das menschliche Mitoferrin, einen Carrier der inneren Mitochondrienmembran, der zweiwertiges Eisen in die mitochondriale Matrix importiert, um die Häm-Biosynthese sowie die Bildung von Eisen-Schwefel-(Fe–S)-Clustern zu unterstützen. Durch die Regulation der mitochondrialen Eisenverfügbarkeit beeinflusst Mitoferrin die Kapazität der oxidativen Phosphorylierung, die Redoxhomöostase und erythroide Differenzierungsprogramme, die eine hohe Hämproduktion erfordern. Eine Fehlregulation des mitochondrialen Eisentraffickings und der nachgeschalteten Häm-/Fe–S-Biogenese wurde mit Störungen der Erythropoese und Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, wodurch SLC25A37 ein relevantes Ziel für mechanistische Untersuchungen des Eisenstoffwechsels darstellt. Eine Beeinträchtigung dieses Signalwegs kann zudem die Handhabung reaktiver Sauerstoffspezies und die Funktion metabolischer Enzyme verändern, die auf Fe–S-Kofaktoren angewiesen sind.
Mitoferrin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC25A37-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC25A37 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC25A37-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC25A37-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.